Schnarchen & Rauchen

Wussten Sie, dass Schnarchen im Zusammenhang mit dem Rauchen von Tabak stehen kann?

Es gibt zahllose Informationen über die Gefahren des Rauchens. Die negativen Effekte auf das Herz, den Kreislauf und die Atemwege sind ausreichend belegt und bekannt. Eine nicht ganz so bekannte Nebenwirkunge des Rauchens ist die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, nachts zu schnarchen.

Es gibt bereits mehrere veröffentlichte Studien, welche diesen Zusammenhang aufzeigen. Das Fazit besagter Studien ist: Bei Rauchern ist die Wahrscheinlichkeit an regelmäßigen Schnarchproblemen (lautes, schlaf-störendes Schnarchen, mindestens dreimal pro Woche) zu leiden wesentlich höher als bei Nichtrauchern.

Außerdem wurde festgestellt, dass Ex-Raucher häufiger mit Schlafproblemen zu kämpfen haben als Leute die nie geraucht haben. Selbst diejenigen, die regelmäßig nur Passivrauch ausgesetzt waren, hatten eine höhere Chance, lautes Schnarchen zu entwickeln.

Die Beweislast für zu einer unbequemen Schlussfolgerung: Wer raucht oder regelmäßig dem Passivrauch anderer ausgesetzt ist, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit zu einem chronischen Schnarcher.

Die Hauptüberlegung hinter diesen Feststellungen ist, dass bestimmte chemische Stoffe, die im Tabak enthalten sind, die Atemwege irritieren, wodurch diese sich entzünden. Durch die Entzündung werden die Atemwege enger. Das Verengen der Atemwege, die Nase eingeschlossen, verhindert das normale Ein- und Ausatmen der Luft und führt so zum Schnarchen.

Einige Forscher sind zusätzlich der Ansicht, dass der Körper während des Schlafes an einer Art zeitweiligen Nikotinentzug leidet, welcher chemische Veränderungen in den Zellen hervorruft, die im Zusammenhang mit der Atmung stehen. Diese Veränderungen tragen zum Auftreten von Schnarchproblemen bei. Wieder andere sind der Ansicht, dass Nikotin die Nervenbahnen, welche die Atemwege kontrollieren, beschädigen, was wiederum zum Schnarchen führen würde.

Es gibt also zweifelsohne einen starken Zusammenhang zwischen dem Rauche und dem Schnarchen. Es gibt noch weitere Verbindungen.

Das Rauchen schädigt nicht nur den Raucher selbst, selbst das Passivrauchen kann stark schädigend sein. Auf die gleiche Art und Weise stört lautes Schnarchen den Schlaf anderer Personen, die sich in unmittelbarer Nähe befinden.

Wie das Rauchen, so kann auch das Schnarchen zu unnötigem Stress in Beziehungen führen. Man könnte also vielleicht sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn man das Schnarchen stoppt (oder deutlich reduziert), indem man aufhört zu rauchen.

Rauchen macht hochgradig abhängig und ist eine schwer zu ändernde Gewohnheit, das wissen wir alle. Wir wissen aber auch alle, welche Vorzüge es hätte, Nichtraucher zu werden. Mehr Energie, frischerer Atem und besser riechende Kleidung, gesündere Organe sowie ein gesünderes Umfeld für Partner und Familie. Und zusätzlich kann man das Schnarchproblem lindern oder gänzlich eliminieren. Es ist Zeit, schlussendlich dieses unnötige Laster aufzugeben.


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