Heimbehandlung & Selbsthilfe

Unter Schlafapnoe leiden sehr viele Menschen und es werden immer mehr. Wer davon betroffen ist, weiß gar nicht, was es bedeutet, angenehm, tief und fest zu schlafen. Bei Schlafapnoe handelt es sich um eine ernstzunehmende Schlafstörungen. Der Mund entspannt sich und schließt sich sogar währen des Schlafes, was dazu führt, dass die betroffene Person zeitweilig aufhört zu atmen. Das Schnarchgeräusch, dass man beispielsweise als Partner eines Betroffenen vernimmt, markiert einen Punkt, an dem dieser gerade nach Luft schnappt und versucht weiterzuatmen. Viele Menschen suchen nach einer einfachen Möglichkeit, dieses Problem selbst zu behandeln.

Um zweifelsfrei festzustellen, dass man unter Schlafapnoe leidet, muss man zunächst einen Arzt bzw. entsprechend qualifizierten Facharzt aufsuchen. Im Test wird dann festgestellt, ob man tatsächlich unter dem Schlafapnoe-Syndrom leidet oder nicht. Zumeist sind vor allem übergewichtige Männer mittleren Alters von dieser Schlafstörung betroffen.

Es gibt diverse Mittel und Wege, mit denen manche Menschen versuchen, das Problem mit Eigenbehandlung zu Hause zu lösen. Grundsätzlich gilt jedoch: Wer an schwerer Schlafapnoe leidet (grobe Richtlinie: mehr als fünf kurzzeitige Atemstillstände bzw. Atemprobleme pro Nacht), sollte unter allen Umständen einen Arzt konsultieren. Bei weniger gravierendem Leiden kann man auch zu Heimbehandlungen greifen, im Idealfall allerdings zumindest in Kombination mit einer professionellen Therapie.

Verschiedene Naturheilmittel sollen Abhilfe verschaffen können, unter anderem Aromatherapie, bestimmte Heilkräuter, Homöopathie sowie Yoga und diverse andere Entspannungstechniken (Hypnose, autogenes Training). Idealerweise kombiniert man Naturlheilmittel mit Verbesserungen der eigenen Lebensführung, um seinen Schlaf zu verbessern.

Eine Verbesserung wäre beispielsweise das Abnehmen. Wie bereits erwähnt, sind vor allem übergewichtige Personen von diesem Leiden betroffen. Durch das Verringern des eigenen Körpergewichts kann sich die Häufigkeit der nächtlichen Atemunterbrechungen reduzieren. Darüber sind sich die Experten einig.

Es empfiehlt sich auch, den Konsum von Alkohol zu reduzieren. Manche Medikamente können die Symptome ebenfalls verstärken, wie beispielsweise bestimmte Schlaftabletten oder Sedativa. Im Hinblick auf etwaige Änderungen Ihrer Medikamenteinnahme sprechen Sie bitte zunächst ausführlich mit dem Arzt Ihres Vertrauens.

Selbstverständlich empfiehlt es sich auch, ausreichend Schlaf zu bekommen, sowohl was die Dauer anbelangt als auch die Qualität. Bei milden Symptomen kann es auch helfen, auf der Seite zu schlafen und nicht auf dem Bauch oder Rücken.

Mit Yoga und einer Vielzahl von Atemtechniken kann man die eigene Atmung verbessern und so die Symptome von Schlafapnoe mildern oder sogar gänzlich kurieren. Es ist ratsam, solche Techniken zu lernen und regelmäßig zu üben, um Verbesserungen beim Schlaf zu erzielen.

Bei schweren Schlafstörungen ist der Gang zum Facharzt jedoch unvermeidbar, um unnötige Risiken zu vermeiden.


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