Müdigkeit durch Magnesiummangel

Schlafstörungen wie beispielsweise das Restless-Legs-Syndrom (RLS), bei dem Betroffene nachts ständig Ihre Beine bewegen müssen und daher kaum zur Ruhe kommen, können genetische Gründe haben.

Es können jedoch auch Ursachen sein, gegen die man etwas tun kann. Rezente Studien beispielsweise haben gezeigt, dass Leute, die an RLS leiden, einen Magnesiummangel aufweisen.

6 von 10 Leuten leiden an Schlafstörungen, wie unter anderem Schlafapnoe, bei der man im Schlaf zeitweilige Atmestillstände erleidet und zu schnarchen beginnt, Narkolepsie,die tagsüber für Unruhe sorgt oder Insomnie auf Grund von hormonalen Aktivitäten, Medikamentgebrauch, Koffein- und Alkoholkonsum.

Magnesium spielt eine wichtige Rolle im biologischen Haushalt des Körpers, was das Schlafen betrifft. Man vermutet, dass Magnesiummangel im Blut beispielsweise der Grund für abnormale Gehirnwellenaktivität während dem Schlafen sein könnte.

Das Beheben eines Magnesiummangel führte in Teststudien zu einer Verbesserung der Gehirnwellenaktivität und verringerte zudem die Zeit, die nötig war, damit die Versuchspersonen einschlafen konnten.

Nahrungsergänzung mit Magnesium kann hier sinnvoll sein. Sinn und Nutzen von Magnesium-Supplementierung hängen natürlich von der Dosierung und den anderen Zutaten des jeweiligen Nahrungsergänzungsmittel ab.

Studien zu Folge scheint Calcium nötig zu sein, damit der Körper das Magnesium richtig absorbieren kann. Ein Nahrungsergänzungsmittel sollte ein 2-zu-1-Verhältnis von Calcium zu Magnesium aufweisen.

Das Verwenden von Magnesiumpräparaten oder das Korrigieren eines Magnesiummangels durch verbesserte Ernährungsgewohnheiten kann also unter Umständen die Lösung für lästige Schlafprobleme darstellen.

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