Durchschlafstörungen

Unter Durchschlafstörungen leidet man, wenn man öfter in der Woche über einen längeren Zeitraum nachts aufwacht und nicht mehr einschlafen kann. Das Aufwachen wäre natürlich nicht das Problem, sondern der ausbleibende Schlaf nach dem Aufwachen. Die Ursachen für eine Durchschlafstörung bei Erwachsenen können vielfältig sein.

Es kommt durch Konzentrieren auf die Wachphase und die Erwartungshaltung, nicht einschlafen zu können, zu einer psychisch bedingten Einschlafschwierigkeit, zusätzlich verstärkt sich die Schlaflosigkeit durch die Sorge, am nächsten Tag nicht fit zu sein. Doch es können auch andere Ursachen eine Rolle spielen.

Oft werden Durchschlafstörungen bei Erwachsenen durch Alkohol hervorgerufen. Dieser macht zwar mitunter müde, doch weckt er nach kurzer Zeit auf. Des Weiteren können verschiedene Medikamente eine Rolle spielen, falsche Ernährungsweise oder schlicht ein zu niedriger Blutdruck, der auch durch eine Diät ausgelöst werden kann. Im Schlaf sinkt dann der Blutdruck weiter ab, was zu einer lebensbedrohlichen Situation führen könnte, wenn der Körper nicht einen Selbsthilfemechanismus hätte – das Aufwachen.

Auch Stress, intensive Sorgen oder traumatische Erlebnisse können einen daran hindern, gemütlich durchzuschlafen. Albträume und eine geradezu unaufhörliche Gedankenflut können einen vom Einschlafen und auch vom Durchschlafen abhalten, wenn im Schlaf der Stress verarbeitet wird.

Durchschlafstörung bei Kindern können aus psychischen Belastungen oder auch körperlichen Erkrankungen resultieren. Verschiedene Ängste können Durchschlafstörungen bei Kindern auslösen, beispielsweise die Angst vor der Dunkelheit oder auch Ängste, wenn sich die Eltern gestritten haben oder ähnliche Umstände das Kind verängstigen und beunruhigen.


Noch Fragen? Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns doch einen Kommentar.

Kommentieren